Sanierung Denkmal, Düsseldorf Kalkum 2019

„Auf dem Grundstück befand sich um 1600 die erste für das Dorf Kalkum urkundlich  nachweisbare Schmiede (`in den Schmitten´) Ihr Ursprung reicht vermutlich noch viele Jahrhunderte weiter zurück.

Von Mitte des 18. Jhd. an diente das Anwesen als Gartenwirtschaft, bestehend aus Wohnhaus, Scheune, Stallung, Garten und Acker sowie einer im Freien erbauten Kegelbahn.

Zeitweilig war das Gut im Besitz der Familie Langer (`Langergut´)

Der aus dieser Familie stammende, später geadelte Kunstmaler und Direktor der Düsseldorfer Gemäldegalerie Johann Peter von Langer (1757-1824) verlebte hier seine Kinderjahre, so später auch der nachmalig als Kirchenbaumeister renommierte Düsseldorfer Architekt Wilhelm Sültenfuss (1844-1924)

1973 wurde das inzwischen baulich bis zur Ruine verfallene Anwesen unter weitgehender Wahrung seiner ursprünglichen Struktur und Architektur wieder auf- und ausgebaut.

Im Hinblick auf die Bedeutung für das Ortsbild von Kalkum und als charakteristisches Beispiel für dörfliche Architektur der Wende vom 18. zum 19.Jhd. wurden die gesamten Baulichkeiten unter Denkmalschutz gestellt.“ (Kulturkreis Kalkum e.V.)

 

2018 erhielten wir die Möglichkeit, das Grundstück zu übernehmen und planen derzeit die Sanierung und Nutzung der einzelnen Gebäudeteile.

Außenansicht
Außenansicht
Hof
Hof
Stall, innen